Freitag, 09.02.2018

08.00 - 11.00 Uhr - Vorträge

Parodontopathien führen zu einer Vielzahl an Befunden, welche implantologisch relevant sein können. Bekannt ist der „starke Knochenverlust“ oder das „Vorhandensein von nur Mukosa“. Weniger auffällig, aber ebenso relevant ist die pathologische Zahnwanderung und das damit assoziierte Okklusionstrauma, genauso die endodontische Vorschädigung, welche beispielsweise zu einem regenerativen, aber auch Implantatmisserfolg führen kann. Der synoptische Vortrag versucht, die mit fortschreitenden Parodontopathien assoziierten Befunde aufzuzeigen und deren Relevanz in Bezug auf eine Implantatrehabilitation zu bewerten. Fälle, die mit einer CNC-Knochenblockaugmentation, kurzen Implantaten, navigierter Implantation oder aber interdisziplinär therapiert wurden, werden veranschaulicht und mögliche Lösungsansätze mit dem Auditorium diskutiert.

11.00 - 12.00 Uhr - Diskussion

12.00 - 14.00 Uhr - Mittagspause

14.00 - 15.00 Uhr - OP-Video

15.00 - 18.00 Uhr - Next Generation

Anmeldung erforderlich

Intensivseminar für prothetisches Weichgewebsmanagement mit praktischen Übungen

Ästhetik ist DAS Schlagwort, wenn es um Einzelzahnimplantate im Frontzahnbereich des Oberkiefers geht. Für eine ansprechende Rot-Weiß-Ästhetik muss von der Patientenselektion und Vorbehandlung über die korrekten minimalinvasiven chirurgischen Interventionen bis hin zur adäquaten Prothetik alles perfekt ineinandergreifen und funktionieren. Nur dann können Papillen erhalten und sichtbare Rezessionen der Gingiva vermieden werden. Wichtige Themen dieses Workshops sind Implantate mit abgeschrägter Oberkante, individuell gefräßte Zirkon-Abutments und der Zusammenhang vom objektiven ästhetischen Ergebnis und der Zufriedenheit der Patienten.

15.00 - 18.00 Uhr - Implant Circle Training

Anmeldung erforderlich

Neben der Implantologie hat sich vor allem die plastische Parodontalchirurgie in den vergangenen Jahrzehnten in den USA rapide entwickelt und ist zu einer bedeutenden neuen Disziplin in der Zahnmedizin aufgestiegen. Mit der Einführung der parodontalen Mikrochirurgie gelang es, minimalinvasive und innovative Tunnel-Techniken zu entwickeln und die Therapiesicherheit für die Rezessionsdeckung zu erhöhen. Zudem konnte der postoperative Patientenkomfort erheblich verbessert werden. Mit der Entwicklung und dem Einsatz von azellulärer dermaler Matrix allogenen und xhenogenen Ursprungs eröffnet sich die Möglichkeit, auf Transplantatentnahmen vom weichen Gaumen zu verzichten und die Morbidität des Patienten erheblich zu senken. Weiters werden Limitationen des OP-Umfangs durch eingeschränkte Verfügbarkeit von Transplantaten des Gaumens aufgehoben. Diese innovativen Materialien eröffnen die umfangreiche operative Deckung von multiplen Rezessionen einzeitig in beiden Kiefern.

Jetzt ist es doch passiert: Knocheneinbruch um ein Implantat! Das HELBO® photodynamische-System zur Dekontamination, ein erster Schritt zum Implantaterhalt?

Die Behandlung unserer Implantatpatienten ist mit der Übergabe der finalen prothetischen Versorgung nicht abgeschlossen – im Gegenteil, die Nachkontrolle und -pflege der Patienten sind gerade besonders wichtig, sobald Implantate im Kiefer gesetzt wurden. Dabei sollte ein genaues Recall-Schema eingehalten werden, damit mögliche Probleme rechtzeitig erkannt werden können. In diesem Workshop lernen Sie auch, welche Therapie bei welchen Komplikationen empfohlen wird.

Der letzte Ausweg Implantatentfernung! Hier hat sich wirklich viel getan: Die wichtigsten Explantationstools der letzten Jahre!

Je mehr Implantate gesetzt werden, desto öfter treten auch Probleme auf. Der Zuwachs an Fällen von Periimplantitis macht es notwendig, dass sich Implantologen auf der einen Seite eingehend mit der richtigen Patientenselektion beschäftigen und auf der anderen Seite natürlich auch ein Gefühl dafür entwickeln, welche Behandlung bei Problemimplantaten in jedem speziellen Fall angebracht ist. Oft ist es essentiell, richtig einzuschätzen, ob und wie lange sich die Periimplantitistherapie als Rückzugsgefecht lohnt und wann eine Explantation und erneute Implantation mehr Sinn macht.